Immobilien-Finanzierung in Dubai: Hypotheken, Eigenkapital und versteckte Kosten
Hypotheken für Ausländer in Dubai: So funktioniert es
Gute Nachricht: Ausländer können in Dubai problemlos Hypotheken aufnehmen. Die VAE-Banken haben sich auf internationale Kunden eingestellt und bieten wettbewerbsfähige Konditionen.
Grundlegende Voraussetzungen:
– Mindestens 20-25% Eigenkapital (Nicht-Residenten: 30-50%)
– Monatliches Mindesteinkommen: AED 15.000 (ca. €3.750)
– Maximale Finanzierungsquote (LTV): 75% für Residenten, 50-70% für Nicht-Residenten
– Maximale Laufzeit: 25 Jahre
– Maximales Alter bei Fälligkeit: 65 Jahre (Angestellte) / 70 Jahre (Selbständige)
Aktuelle Zinssätze (Stand März 2026):
– Variable Rate: 4,5-6,5% p.a.
– Fixed Rate (3-5 Jahre): 4,0-5,5% p.a.
– Islamic Finance (Ijara): 4,5-6,0% p.a.
Zum Vergleich: In Deutschland liegen die Hypothekenzinsen aktuell bei 3,5-4,5%, also nicht weit entfernt.
Die wahren Kosten beim Immobilienkauf in Dubai
Neben dem Kaufpreis fallen in Dubai folgende Nebenkosten an:
Einmalige Kosten:
– DLD Transfer Fee: 4% des Kaufpreises (die größte Nebenkoste)
– Agency Fee: 2% des Kaufpreises
– NOC Fee: AED 500-5.000
– Mortgage Registration: 0,25% der Hypothekensumme
– Treuhandgebühr: AED 4.000-5.000
– Gesamt einmalig: ca. 7-8% des Kaufpreises
Laufende Kosten:
– Service Charges: AED 12-30/sq ft/Jahr (je nach Community)
– Versicherung: AED 1.000-3.000/Jahr
– DEWA (Strom/Wasser): AED 500-2.000/Monat
– Kühlung (Chiller): AED 200-800/Monat
Zum Vergleich Deutschland:
– Grunderwerbsteuer: 3,5-6,5%
– Notarkosten: 1,5-2%
– Maklerprovision: 3-7%
– Grundbuch: 0,5%
– Gesamt: 8,5-16%
Dubai ist also bei den Nebenkosten oft sogar günstiger als Deutschland!
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